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So wird das Schlafen zur Erholung

Wir verschlafen durchschnittlich ein Drittel unseres Lebens. Aber wie viel Stunden Schlaf brauchen wir wirklich um uns wohl und leistungsfähig zu fühlen? Kann die Wahl einer geeigneten Matratze und dem Lattenrost den erholsamen Schlaf wirklich fördern?

Schlafdauer
Die benötigte Schlafdauer variiert stark und kann zwischen vier und elf Stunden liegen. Erwachsene schlafen im Durchschnitt sieben bis acht Stunden täglich. Die optimale Schlafdauer hängt indes von unserem Wohlbefinden des darauf folgenden Tages ab.

Schlafphasen
Unser Körper durchläuft während des Schlafens mehrere Phasen. Man unterscheidet zwischen dem REM-Schlaf (Traumschlaf), welcher der geistigen Erholung dient, und dem Non-REM-Schlaf, der sich nochmals in Tief- und Leichtschlaf unterscheiden lässt und der körperlichen Erholung dient. Je nach Schlafdauer durchwandern unseren Körper die verschiedenen Schlafphasen drei bis fünf Mal pro Nacht. Jeder dieser Schlafzyklen dauert etwa 90 Minuten. In den ersten beiden Schlafzyklen schlafen wir besonders tief und lang, der REM-Schlaf dagegen ist nur kurz. Im Laufe der Nacht nehmen die REM-Schlafphasen zu, die Tiefschlafphasen nehmen ab. Das erholsamste Schlafstadium ist im ersten Drittel, unabhängig um welche Uhrzeit wir zu Bett gehen.

Erholsamer Schlaf
Der Schlaf dient der Erholung und ist entscheidend für unsere Lebensqualität. Doch einige Ursachen können dies verhindern. So sind häufig psychosomatische Erkrankungen wie Stress, Burn-out und Depressionen Gründe welche uns am Ein- oder Durchschlafen hindern. Ausschlaggebend für einen erholsamen Schlaf ist die Schlafqualität und nicht primär die Schlafdauer. Eine wichtige Rolle dabei spielt eine geeignete Schlafunterlage. Eine Vielzahl von Rückenschmerzen, verspanntem Nacken und Anlaufproblemen lassen sich durch die richtige Wahl des Liegesystems verringern oder vermeiden. Eine auf die Schlafbedürfnisse optimal angepasste Matratze mit geeignetem Lattenrost können einen wesentlichen Beitrag zum entspannten und schmerzfreien Schlaf leisten. Hier ist eine druckentlastende Matratze zu empfehlen, z.B. von Swisspur oder Tempur.

Träume
Ein durchschnittlicher Traum dauert zwischen 5 und 40 Minuten. Der Mensch träumt jede Nacht, auch wenn er sich nicht daran erinnert. Unser Gehirn verarbeitet das Erlebte während wir schlafen.
Starke und negative Gefühle können durch Albträume ausgelöst werden. Häufiges Vorkommen von Albträumen kann psychisch und körperlich belastend sein. Eine wirksame Methode dagegen ist das Verändern des Albtraumdrehbuches. Dabei wird im Wachzustand ein neues, positives Ende gesucht. Durch tägliches Training ist es möglich einen günstigen Einfluss auf einen wiederkehrenden Albtraum zu nehmen.

Einschlafhilfen
Die häufigste Ursache bei Einschlafproblemen ist Stress. Tägliche Einschlafrituale können dabei helfen.
Ein Schlummertrunk aus Milchprodukten enthält den Eiweissbaustoff Tryptophan und ist der Grundbaustoff für das Glückshormon Serotonin. Er wirkt entspannend und fördert den Schlaf. Ebenso wirken beruhigende Tees wie Melisse Schlaf fördernd. Auf den Konsum von Alkohol sollte hingegen verzichtet werden. Obwohl er anfänglich müde macht und das Einschlafen beschleunigt, verringert er, sobald die Wirkung nachlässt, in der zweiten Nachthälfte die gesamte Schlafzeit durch vermehrt auftretende Wachphasen.
Schweres Essen belastet unser Organsystem und kann die Schlafqualität stören. Abends sollte auf fetthaltiges und schwer verdauliches Essen verzichtet werden. Der optimale Zeitpunkt der letzten grossen Mahlzeit ist zwei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen. So hat der Körper zur Verdauung genügend Zeit.
Auch Fernseher und Computer können Schuld bei Einschlafproblemen sein. Die von diesen Geräten ausgehende LED Lichtquellen mit hohem Blauanteil wird vom Gehirn als Tageslicht interpretiert und blockiert damit die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Besser ist es, vor dem Einschlafen Musik zu hören, ein gutes Buch zu lesen oder ein beruhigendes Bad zu nehmen. Auch kann ein täglicher Tagebucheintrag helfen, sich von belastenden Gedanken zu befreien.
Sportliche Aktivitäten, welche eine Stunde vor dem Schlafengehen beendet sind, helfen Stress abzubauen und wirken entspannend. Die Matratze sollte nicht zu hart sein.
Die Schlafzimmertemperatur liegt idealerweise zwischen 16 und 18 Grad Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von 40 – 45 %.

Vollmond
Das einige Menschen bei Vollmond schlechter Schlafen ist bekannt. Dieses Phänomen kann jedoch wissenschaftlich nicht belegt werden. Forscher glauben, dass es sich dabei um eine „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ handelt. Nachweisbar ist jedoch, dass es, verglichen zum Halbmond, drei Nächte vor und nach dem Vollmond zwölf Mal so hell ist und damit das Schlafhormon Melatonin nicht genügend ausgeschüttet wird.

Schlafmittel
Schlafmittel sollten, wenn überhaupt, nur über kurze Zeit eingenommen werden. Sie führen schnell zu einer körperlichen Abhängigkeit. Besser ist es, den Schlafproblemen mit ausgewogener Ernährung, genügend Bewegung, Stressbewältigung und Entspannung entgegenzuwirken.

Tagesmüdigkeit
Ein Schlafdefizit kann nicht nachgeholt werden. Ein kurzer Mittagsschlaf von maximal 30 Minuten hingegen, kann bei Schlafmangel sehr erholsam sein. Jedoch ist der Nachtschlaf qualitativ besser als der Tagschlaf, da unser Organismus Tagsüber auf Leistung und nachts auf Erholung geschaltet ist. Der Mittagsschlaf muss nicht unbedingt auf einer Matratze gehalten werden, auf der Couch oder im Bürostuhl kann man auch ein kurzes Power-Napping abhalten.
Nächtliche Atemaussetzer (Schlafapnoe-Syndrom), Narkolepsie oder Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus können ebenfalls Ursache von Tagesmüdigkeit sein. Der Schlaf wird dadurch massiv gestört.