Seitenschläfer haben einen klaren Vorteil. Diese Position kann die Atmung unterstützen und ist für viele sehr bequem. Der Nachteil. Gerade Seitenschläfer reagieren extrem sensibel auf die falsche Matratze. Wenn Schulter und Hüfte nicht richtig einsinken, verdreht sich die Wirbelsäule. Das führt zu Schulterdruck, Nackenproblemen und Rückenschmerzen.
Das wichtigste Prinzip für Seitenschläfer
Die Wirbelsäule sollte in der Seitenlage möglichst gerade bleiben. Das klappt nur, wenn die Matratze an Schulter und Hüfte nachgibt, gleichzeitig aber Taille und Lendenbereich stabil stützt.
Typische Probleme bei Seitenschläfern
- Schulterdruck: Matratze ist zu hart oder zu wenig punktelastisch.
- Taubes Gefühl im Arm: Durch Druck auf Schulter und Nervenbahnen.
- Nackenschmerzen: Häufig Folge einer verdrehten Wirbelsäule oder falscher Kissenhöhe.
- Schmerzen in Hüfte/Lende: Becken sinkt falsch ein oder wird zu stark gestützt.
Welche Eigenschaften eine Matratze für Seitenschläfer braucht
- Punktelastizität: Schulter und Hüfte sollen einsinken, ohne dass der ganze Körper „wegkippt“.
- Stabile Stützzonen: Besonders im Beckenbereich, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.
- Passender Härtegrad: Nicht nach Gefühl kaufen. Körpergewicht ist entscheidend.
- Gutes Schlafklima: Seitenschläfer liegen grossflächig auf. Atmungsaktive Materialien helfen.
Zu hart oder zu weich. Was ist schlimmer?
Bei Seitenschläfern ist „zu hart“ meist der grössere Fehler. Dann kann die Schulter nicht einsinken. Die Wirbelsäule wird seitlich gekrümmt. Das merkt man oft sofort durch Druckschmerz oder eingeschlafene Arme.
„Zu weich“ ist ebenfalls problematisch. Dann sinkt das Becken zu tief ein und die Lendenwirbelsäule hängt. Das zeigt sich häufig als Rückenschmerz am Morgen.
Die Rolle des Kissens
Seitenschläfer können eine perfekte Matratze haben und trotzdem schlecht schlafen, wenn das Kissen nicht passt. Das Kissen sollte die Lücke zwischen Schulter und Kopf ausgleichen, ohne den Nacken abzuknicken. Ein zu hohes oder zu flaches Kissen verschlimmert Beschwerden.
Empfehlung. So finden Sie die richtige Matratze
Wenn Sie Seitenschläfer sind, lohnt es sich, gezielt auf ergonomische Modelle zu setzen. In dieser Kollektion finden Sie Premium-Matratzen, die auf Druckentlastung und stabile Unterstützung ausgelegt sind:
Neutrale Fachinfo
Allgemeine Informationen zu Schlafpositionen, Schlafqualität und möglichen Ursachen von Beschwerden finden Sie bei der Universität Basel. Zentrum für Schlafmedizin.
Fazit
Seitenschläfer brauchen eine Matratze, die an den richtigen Stellen nachgibt und gleichzeitig stabil führt. Wenn Schulter und Hüfte korrekt einsinken, bleibt die Wirbelsäule gerade. Das reduziert Druck, Verspannungen und nächtliches Drehen deutlich.
Wenn Sie zusätzlich häufig Rückenschmerzen haben, lesen Sie auch unseren Beitrag: Rückenschmerzen im Schlaf. Ursachen und echte Lösungen.


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