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Rückenschmerzen im Schlaf. Ursachen und echte Lösungen

Rückenschmerzen im Schlaf. Ursachen und echte Lösungen

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Rückenschmerzen am Morgen sind kein „normaler“ Zustand. Oft ist es ein klares Signal, dass Ihr Schlafsystem nicht zu Ihrem Körper passt. Stress kann eine Rolle spielen. Aber in der Praxis liegt die Ursache häufig ganz simpel im Bett. In der Matratze, in der Stützkraft, in der falschen Kombination aus Unterlage und Material.

In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Rückenschmerzen nachts entstehen. Und was Sie konkret tun können, um wieder erholsamer zu schlafen.

Warum Rückenschmerzen nachts entstehen

Während Sie schlafen, sollte die Wirbelsäule möglichst neutral liegen. Nicht durchhängen, nicht überstreckt, nicht verdreht. Wenn die Matratze falsche Arbeit macht, muss Ihr Körper kompensieren. Das passiert unbewusst über Muskulatur und kleine Positionswechsel. Die Folge sind Verspannungen, Druckgefühl oder Schmerzen am Morgen.

Die häufigsten Matratzen-Fehler bei Rückenschmerzen

  • Zu weich: Becken und Lendenbereich sinken zu tief ein. Die Wirbelsäule hängt durch.
  • Zu hart: Schulter und Becken können nicht einsinken. Der Rücken wird in eine unnatürliche Spannung gedrückt.
  • Durchgelegen: Muldenbildung führt zu dauerhafter Fehlhaltung.
  • Falsche Unterlage: Ein ungeeigneter Lattenrost oder eine falsche Basis kann jede gute Matratze ruinieren.
  • „Topper als Reparatur“: Ein Topper kann Komfort verbessern, aber keine falsche Stützkraft ersetzen.

So erkennen Sie, ob die Matratze schuld ist

Diese Anzeichen sprechen stark dafür, dass Ihr Schlafsystem der Auslöser ist.

  • Sie wachen mit Rückenschmerzen auf, die im Laufe des Tages besser werden.
  • Sie müssen nachts häufig die Position wechseln.
  • Sie spüren Mulden oder ungleichmässige Zonen.
  • Sie schlafen woanders (z.B. Hotel, Ferienwohnung) deutlich besser.

Welche Matratze hilft bei Rückenschmerzen?

Es gibt nicht „die eine“ Matratze für alle. Was hilft, hängt von Körpergewicht, Schlafposition und Schmerzbild ab. In der Praxis sind diese Punkte entscheidend.

  • Stützkraft: Der Kern muss das Becken stabil tragen, ohne Druck aufzubauen.
  • Druckentlastung: Schulter und Hüfte müssen einsinken dürfen, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.
  • Materialqualität: Billige Schäume verändern sich schneller, verlieren Stützkraft und bilden Mulden.
  • Schlafklima: Wer überhitzt, schläft unruhiger. Atmungsaktive Materialien helfen.

Wenn Sie aktuell unsicher sind, ist eine hochwertige Matratze aus einer geprüften Kollektion der sinnvollste Startpunkt. Hier finden Sie eine Auswahl an ergonomisch abgestimmten Modellen:

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Praktische Sofort-Massnahmen, bevor Sie neu kaufen

  • Testen Sie Ihre Unterlage: Liegt die Matratze auf einem stabilen, passenden Unterbau?
  • Drehen oder wenden: Falls möglich, kann das Mulden kurzfristig reduzieren.
  • Probeliegen richtig machen: Mindestens 15 Minuten in Ihrer Schlafposition. Nicht nur kurz hinsetzen.
  • Kissen checken: Ein falsches Kissen kann Nacken und Rückenprobleme verstärken.

Neutrale Fachinfo

Grundlagen zu Schlaf und Rückenschmerzen, inklusive Ursachen und Einflussfaktoren, finden Sie bei der Universität Basel. Zentrum für Schlafmedizin.

Fazit

Rückenschmerzen im Schlaf sind meist kein Zufall. Häufig stimmt die Unterstützung der Wirbelsäule nicht. Wenn Stützkraft und Druckentlastung zur Körperform passen, wird Schlaf wieder erholsam. Und der Rücken dankt es Ihnen jeden Morgen.

Als nächster Schritt lohnt sich auch unser Beitrag für Seitenschläfer. Dort geht es um Schulter und Hüftentlastung, häufig die grösste Schwachstelle bei Matratzen.


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