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Die grössten Irrtümer über den Schlaf

Schlaf ist seit dem letzten Jahrhundert Forschungsgegenstand der Schlaflabore in Kliniken und Instituten. Seit dieser Zeit wissen Mediziner mehr über die Erholungsphase und und welche Folgen Störungen hervorrufen. So wissen wir heute auch, welche populären Irrtümer über den Schlaf weit verbreitet sind. Die Mythen lassen sich grob in drei Gruppen einteilen

  • was bewirkt Schlaf
  • wer schläft wann und wo gesund
  • wie wichtig ist Schlaf


Hochwertige Matratzen und Lattenroste fördern den gesunden Schlaf, richten aber nur wenig gegen die Kraft der Vorurteile aus. Wie gefährlich solche Fehlinformationen sein können, zeigt bereits der erste Irrtum.

Schlafstörungen sind lästig, schaden aber nicht
10 % der Bevölkerung geben an, trotz bester Ausstattung mit Matratzen und Lattenroste unter Schlafstörungen zu leiden. Gemeint ist damit eine wiederkehrende Beeinträchtigung der Schlafqualität beim Ein- oder Durchschlafen. Das Fehlen einer angemessenen Regenerationsphase führt zu ernsthaften Folgen für die Gesundheit. Die Fähigkeit, am Strassenverkehr teilzunehmen oder Maschinen zu führen, lässt messbar nach. Wer sich mit Schlafstörungen nicht in Behandlung begibt, gefährdet sich und andere.

Schlafmangel baut Gewicht ab
Das ist falsch. Gerade im Schlaf kommt die Fettverbrennung so richtig in Gang und ergänzt Massnahmen, die in der Wachphase zur Gewichtsreduktion unternommen werden. So baut Sport zum Beispiel Muskeln auf, die auch im Schlaf noch Energie verbrauchen. Ohne ausreichend Schlaf ist dieser natürliche Vorgang gestört. Diätwillige verzichten zusätzlich auf eine eiweissreiche Mahlzeit vor dem Schlafen gehen, weil diese Proteine eher aufputschend als ermüdend wirken.

Druck auf der Blase führt zur morgendlichen Erektion
Männer erleben während des Schlafs mehrere Erektionen, und zwar immer dann, wenn sie in die Traumphase – den REM-Schlaf – eintreten. Mediziner nutzen diesen Umstand bei der Abklärung von Erektionsstörungen. Die nächtlichen Versteifungen des Penis bleiben bei organisch bedingter Impotenz aus. Insofern ist kein Zusammenhang zwischen der morgendlichen Erektion und einer gefüllten Blase erkennbar.

Vorschlafen, um die Nacht durchzuhalten
Theoretisch ist es durchaus möglich, die Tiefschlafphase vorzuverlegen. In der Praxis ahndet der Körper den ungewohnten Tagesschlaf mit Antriebsarmut und einem eklatanten Mangel an Energie. Meist gelingt es nicht, sich anstehenden Ereignissen mit derselben Energie zu widmen, wie sie nach ausgiebigem Nachtschlaf abrufbar ist. Tipp: Wer sich mit einem Nickerchen erfrischt und nur kurz schläft, ist einsatzbereiter.

Mit Nachteilen und gesundheitlichen Folgen muss auch der rechnen, der sich ein falsches Bild über den Schlaf bestimmter Altersgruppen macht oder fragwürdige Gewohnheiten pflegt.

Kinder bekommen immer ausreichend Schlaf
Leider stimmt das nicht, auch wenn wohl alle Eltern schon beobachten konnten, dass ihr Kind spontan einschläft. Wissenschaftler stellten jedoch fest, dass der junge Körper nur während des Nachtschlafs Wachstumshormone ausbildet, die das Kind für die Entwicklung benötigt. Deshalb ist schon bei den Jüngsten auf ausreichend Nachtschlaf zu achten und auch beim Kinderbett ist eine gute Ausstattung mit Matratzen und Lattenroste unverzichtbar.

Alte Menschen schlafen weniger
Dass ältere Personen weniger Schlaf benötigen, ist falsch. Tatsächlich aber wandelt sich das Schlafbedürfnis vom Kind zum Erwachsenen und im Alter. Anfangs kommt der junge Mensch mit weniger Schlaf aus. In der Pubertät entwickelt sich eine Vorliebe für das Ausschlafen und spät zu Bett gehen. Allerdings nimmt die Dauer der Tiefschlaf- und Traumphase ab.

Gut zu schlafen ist überall möglich
In Krisensituationen schläft der Mensch an jedem Ort. Wenn der Körper müde genug ist, fällt er auf dem harten Boden oder trotz starkem Umgebungslärm in Schlaf. Nachhaltig oder erholsam ist es jedoch nicht. Der richtige Ort für das Schlafzimmer befindet sich in einem ruhigen Winkel der Wohnung und verfügt über eine zuverlässige Abdunklung. Ein Bett mit passend auf die Schlafgewohnheiten ausgesuchten Matratzen und Lattenroste von Swisspur fördern den erholsamen Schlaf noch mehr.

Das TV-Programm ist eine gute Einschlafhilfe
Zugegeben: An manchen Tagen lädt das Fernsehprogramm zum Einschlafen ein. Allerdings ist das vom Bildschirm ausgesendete bläuliche Licht eher dazu geeignet, den Körper wach zu halten. Gelbliches Licht wie von Glühbirnen macht hingegen müde. Sollten Sie dennoch vor dem Fernsehgerät einschlafen, erleben Sie Störungen durch flackernde Bilder und Geräusche. Ein erholsamer Schlaf ist so kaum zu erreichen. Wer sich von dieser lieb gewonnenen Gewohnheit nicht trennen mag, nutzt zumindest die automatische Abschaltung nach einer voreingestellten Zeit.

Daneben konnten sich noch weitere Irrtümer etablieren, die für Verwirrung sorgen und schon manche um den Schlaf brachten, weil sie zu früh ins Bett gehen oder aufstehen.

Der Schlaf vor Mitternacht ist besonders gesund
Die Wissenschaft bezeichnet zwei Schlaftypen: die früh aufstehende Lerche und die spät erwachende Eule. Wann ein Schläfer in den Tiefschlaf gelangt, hängt massgeblich davon ab, wann er schlafen geht und wie sein natürlicher Schlafrhythmus angelegt ist. Frühaufsteher erreichen den vermeintlich wertvollen Schlaf vor Mitternacht und stehen schon im Morgengrauen auf. Eulen erleben einen vergleichbaren Rhythmus, nur später. Sie schlafen deshalb nicht ungesund.

8 Stunden Schlaf sind gesund
Das mag für einige zutreffen, nicht aber für alle. Primär gilt, dass die Schlafqualität höher zu bewerten ist als die Dauer. Nicht wenigen reicht eine deutlich geringere Schlafdauer, ohne dass sie Nachteile erleiden. Obwohl noch nicht alle Zusammenhänge erforscht sind, scheint festzustehen, dass weniger als 4 Stunden Schlaf der Gesundheit abträglich sind. Daneben existieren Hinweise darauf, dass mehr als 10 Stunden Schlaf ebenfalls nachteilig auf die Physis wirken.

Nur wer durchschläft, schläft gesund
Die Phasen eines gesunden Schlafs führen das Bewusstsein abwechselnd nah an die Oberfläche und tief ins Unbewusste. Leichtschlafphasen wechseln sich mit Tiefschlaf ab. Bis zu 28-mal wird ein Schläfer in der Nacht wach, registriert es jedoch nicht. Empfindliche Personen nehmen die Leichtschlafphasen deutlicher wahr und empfinden sie als zusammenhängende Wachphasen. Besonders betroffen sind ältere Personen, bei denen sich diese Phasen verlängern.

Erholsamer Schlaf hängt von vielen Komponenten ab. Schweizer Matratzen und Lattenroste von Swisspur sind nur einige Bausteine von vielen, welche die Schlafqualität beeinflussen. Dass ein Schläfer davon kaum etwas wahrnimmt, ist das letzte Vorurteil, das hier erläutert werden soll.
Beim Einschlafen verliert der Mensch das Bewusstsein.

Ganz abgeschaltet ist das Gehirn nicht, wenn der Mensch schläft. Tatsächlich sind neben den vegetativen Funktionen noch andere Hirnbereiche tätig, und zwar solche, die in der Wachphase weniger aktiv sind. Daran erkennt der Fachmann am EEG, ob der Patient schläft oder nicht.