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Nackenschmerzen nach dem Schlafen, Frau richtiges Kissen bei Nackenschmerzen vorbeugen
Autor*in18.08.2022
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Michael Janzik

Ich beschäftigte mich seit mehr als 20 Jahren damit, wie Menschen mit den richtigen Matratzen und Schlafsystemen erholsam und gesund schlafen können.

Ich beschäftigte mich seit mehr als 20 Jahren damit, wie Menschen mit den richtigen Matratzen und Schlafsystemen erholsam und gesund schlafen können.

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Ich beschäftigte mich seit mehr als 20 Jahren damit, wie Menschen mit den richtigen Matratzen und Schlafsystemen erholsam und gesund schlafen können.

Wenn der Wecker morgens klingelt, sollten Sie frisch und erholt aus dem Bett steigen. Doch bei vielen von uns machen sich nach dem Schlafen Nackenverspannung bemerkbar.

Nicht wenige kennen es sogar gar nicht mehr anders und wachen jeden Morgen mit Nackenschmerzen auf. Wir klären auf wie es dazu kommt und was Sie aktiv dagegen tun können.

Wie kommt es zu Kopf- und Nackenschmerzen nach dem Schlafen?

Nacken - und Kopfschmerzen nach dem Schlafen haben meist mit der Schlafsituation zu tun. Es gibt dafür einige Ursachen. 

Fehler bei der Körperhaltung 

Eine Fehlstellung unserer Wirbelsäule oder andere Fehler in unserer Körperhaltung können Nackenschmerzen verursachen. Oft liegen wir nachts in einer Position, die diese Fehlstellung weiter unterstützt oder in diese Fehlstellung hineinwirkt.

Schmerzen oder Verspannungen, die uns tagsüber vielleicht noch gar nicht so aufgefallen sind, werden durch die unnatürliche Haltung während dem Schlaf weiter verstärkt.

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Ungeeignete Schlafposition 

Mit die häufigste Ursache für Nackenschmerzen am nächsten Morgen ist eine ungünstige Schlafposition. Oft liegen wir in einer völlig verdrehten Körperhaltung und verharren in dieser Position auch noch viel zu lange.

Natürlich können wir uns im Schlaf nicht beobachten, aber wir können mit der Wahl der Matratze und des Kissens unsere Schlafstellung etwas beeinflussen. Wenn wir darauf besser und gesünder liegen, entlastet das unseren Körper und die Muskulatur kann sich entspannen.

Für eine optimale Schlafhaltung sollten Schultern und Halswirbelsäule im rechten Winkel zueinander liegen, Kopf und Wirbelsäule bis zum Becken hin eine gerade Linie bilden.

Nehmen Sie einmal Ihre Matratze oder Ihr möglicherweise viel zu hohes Kissen in Augenschein - ist so eine Haltung darauf überhaupt möglich?

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Ungünstiges Schlafklima 

Auch das Schlafklima hat Einfluss auf ein schmerzfreies, entspanntes Erwachen. Wenn Sie beispielsweise in der Zugluft liegen, verspannt sich Ihr Nackenbereich dabei. Wir alle verlieren während dem Schlaf Wärme und Feuchtigkeit. Wenn dann ein Luftzug auf die schwitzige Haut trifft, verspannt sich die Muskulatur.

Vorsicht daher auch vor Klimaanlagen und Ventilatoren. Auch sie können einen steifen Nacken begünstigen.

Stress

Oft liegt die Ursache für die Nackenschmerzen bereits weit vor der eigentlichen Nachtruhe. Nämlich im Alltagsstress. Fehlende Entspannung und anhaltender Stress verspannen insbesondere unseren Nackenbereich. Unbewusst ziehen wir die Schultern nach oben oder nehmen eine falsche Körperhaltung im Kopf-Hals-Bereich ein, ohne es zu merken.

Mit dieser Fehlhaltung gehen wir abends ins Bett und nehmen die Verspannungen praktisch mit in die Nacht.

Wenn Sie dann noch unruhig oder schlecht schlafen, kann Ihre Muskulatur auch während dem Schlafen nicht richtig entspannen und schmerzt am nächsten Tag.

Welche Schlafposition ist bei Nackenschmerzen am besten?

Die Schlafposition ist bei Nackenschmerzen ganz entscheidend. Hier spielen Matratze und Kopfkissen eine wichtige Rolle. Die beste Schlafposition für den Nacken ist die Rückenlage, bei der Sie Ihren Nacken zusätzlich mit einem flachen Kissen oder einer Nackenrolle unterstützen.

Seien Sie vorsichtig bei übergrossen Kissen. Sie betten Ihren Kopf möglicherweise zu hoch, so dass der Nacken dabei abknickt. Auch die Kissenfüllung ist von Bedeutung. So haben Seidenkissen beispielsweise einen anderen Stützgrad als Daunenkissen.

Lassen Sie sich bei der Wahl des passendes Kissens und der für Sie individuell passenden Kissenhärte daher gerne von einem Fachmann beraten.

Welches Kissen empfiehlt sich bei Nackenschmerzen? 

Das idealste Kissen gegen Nackenschmerzen ist die sogenannte Nackenstützrolle. Dabei handelt es sich um ein speziell gegen Nackenschmerzen entwickeltes Kopfkissen.

Diese Kissen sind ergonomisch geformt und bringen Ihren Nacken beim Liegen in eine gerade Linie mit Wirbelsäule und Kopf. Zusätzlich stützt das Kissen Ihren Nacken und hindert ihn daran, nachts einzusinken.

Wie empfehlen an dieser Stelle das Visco Nackenstützkissen. Durch die ergonomische Form passt es sich dem Nackenbereich an.

Die richtige Matratze

Auch die Wahl der richtigen Matratze kann sich positiv auf Ihre Nackenschmerzen auswirken. Ihre Matratze sollte eine hohe Punktelastizität besitzen. Für Menschen, die zu Nackenproblemen neigen, eignet sich daher beispielsweise eine Taschenfederkernmatratze besonders gut.

Lassen Sie sich auch hier in einem Bettenfachgeschäft fachlich beraten und testen Sie die Matratze vorher Sie sollten soweit darin einsinken, dass Sie darin gerade liegen.

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Mit einigen kleinen Tipps und Tricks können Sie Nackenschmerzen bereits vor der Nachtruhe gut entgegenwirken.

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  1. Stressabbau: Stress und Unruhe hindern Sie an der Entspannung. Besonders am Abend sind daher Entspannungsübungen, eine Meditation oder eine Achtsamkeitsübung ratsam, um von der Hektik des Alltags abzuschalten
  2. Ergonomischer Arbeitsplatz: Achten Sie auf einen ergonomischen Arbeitsplatz. Hierbei kippt Ihr Bürostuhl leicht nach vorne und sorgt so für eine geradere Sitzhaltung. Ihr Schreibtisch befindet sich in einer Höhe, in der Sie bei gerader Kopfhaltung gut auf den Bildschirm schauen können.
  3. Bewegung und Sport: Gönnen Sie sich mehr Bewegung während dem Tag. Ein Spaziergang am Abend, regelmässiger Sport und ein paar Extraschritte im Büro beim Telefonieren oder auf der Treppe anstatt im Lift sind hilfreich.
  4. Auf die Schlafposition achten: Beobachten Sie, wie Sie beim Aufwachen liegen. Falls Sie öfter verdreht oder in einer unbequemen Position erwachen, gewöhnen Sie sich eine bessere Schlafposition an. Vielleicht gelingt es Ihnen ja, auch in Rückenlage eine so bequeme Position zu finden, dass Sie gut einschlafen können.
  5. Wellness: Gönnen Sie sich zwischendurch kleine Wellness-Einheiten. Eine Massage, ein entspannender Saunagang oder ein heisses Bad am Abend - das entspannt Körper und Geist.

Erste Hilfe bei akuten Verspannungen

Auch einige Hausmittel können eine gute SOS-Hilfe leisten, wenn Sie unter Nackenverspannungen leiden.

  • Kirschkernkissen: das bekommen Sie in jeder Apotheke. Wärme fördert die Muskelentspannung und Kirschkerne geben eine besonders effektive, trockene Wärme ab.
  • Pfefferminzöl: es wirkt beruhigend und schmerzlindernd. Massieren Sie es auf die betroffenen Stellen.
  • Ingwer: seine ätherischen Öle wirken schmerzlindernd. Reiben Sie eine frische Knolle auf die verspannten Bereiche und machen Sie sich einen entspannenden Ingwer-Tee. Der stärkt zudem Ihr Immunsystem!

Fazit

Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen, dass Sie mit Nackenschmerzen erwachen. Bleiben Sie tagsüber in Bewegung, gönnen Sie sich Entspannungsmomente zwischendurch und achten Sie auf eine hochwertige Matratze und ein passendes Kissen, auf dem Sie möglichst gerade und entspannt liegen. 

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