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Schlafen als Allergiker
Autor*in02.09.2022
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Michael Janzik

Ich beschäftigte mich seit mehr als 20 Jahren damit, wie Menschen mit den richtigen Matratzen und Schlafsystemen erholsam und gesund schlafen können.

Ich beschäftigte mich seit mehr als 20 Jahren damit, wie Menschen mit den richtigen Matratzen und Schlafsystemen erholsam und gesund schlafen können.

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Ich beschäftigte mich seit mehr als 20 Jahren damit, wie Menschen mit den richtigen Matratzen und Schlafsystemen erholsam und gesund schlafen können.

Allergiker haben es tagsüber meist schon nicht einfach. Nicht selten wirken sich Allergien jedoch auch auf die Nachtruhe aus. Wenn Sie morgens oft unausgeschlafen sind und sich nicht ausgeruht fühlen oder Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen haben, könnte eine Allergie der Grund dafür sein.

So wirkt sich eine Allergie auf das Schlafverhalten aus

Allergien lassen sich nachts nicht einfach abschalten. Man nimmt sie mit ins Boxspringbett und soll zwischen tränenden Augen, juckender Nase und Halsschmerzen eine wohltuende Nachtruhe finden.

Schwierigkeiten beim Einschlafen

Allergiker benötigen oftmals deutlich länger, um einzuschlafen als Nicht-Allergiker. Besonders Hausstaubmilben- oder Pollenallergiker können ein Lied davon singen: wer mit verschnupfter Nase oder juckenden Augen zu Bett geht, findet nur schwer in den Schlaf.

Die verstopften Atemwege hindern einen daran, ruhig und regelmässig zu atmen und das Jucken und Kitzeln lenkt davon ab, sich auf einen geruhsamen Schlaf einzulassen.

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Nachts wach werden

Nicht selten verschlimmern sich allergische Beschwerden über Nacht. Die Nase geht im Liegen noch mehr zu, es kommen Kopfschmerzen und Fließschnupfen dazu und auch der Husten - oder Niesreiz wird schlimmer. Auch schwellen die Atemwege weiter zu.

Viele Allergiker wachen durch die Verschlechterung ihres Zustandes nachts auf und finden nur mehr schwer in den Schlaf zurück.

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Müdigkeit am Morgen

Das Erwachen am Morgen danach ist kein Gutes: Man fühlt sich gerädert und müde und konnte sich nachts überhaupt nicht gut erholen.

Wer im Schlaf jedoch nicht regeneriert, schwächt das Immunsystem zusätzlich und allergische Reaktionen können sich dadurch weiter intensivieren.

Die richtige Schlafhygiene für Allergiker: 7 Tipps

Leider lassen sich Allergien nicht so einfach ausschalten. Trotzdem können Sie einiges dafür tun, etwas besser ein- und durchzuschlafen.

1. Regelmäßiges Waschen der Bettbezüge 

Waschen Sie regelmässig Ihre Bettbezüge und nach Möglichkeit auch Ihren Schonbezug. So minimieren Sie Hausstaubmilben und auch Pollen und Gräser, die beim Lüften von draussen hereingekommen und sich auf der Bettwäsche abgesetzt haben, werden damit entfernt. 

2. Hund und Katze gehören bei einer Allergie nicht ins Bett

Wenn Sie unter Allergien leiden, sollten Ihre Haustiere, so schwer das vielen vielleicht fallen mag, draussen bleiben. Denn liegen Hund oder Katze mit im Massivholzbett, sondern sich Tierhaare auf Ihrer Bettwäsche ab, die Sie nachts einatmen. Ihre Atemwege und Ihre Haut sind die ganze Nacht über mit den Tierhaaren konfrontiert.

3. Haare waschen vor dem Schlafen 

Waschen Sie Ihre Haare vor dem Zubettgehen. Die Pollen und Gräser, die sich dort tagsüber gesammelt haben, werden so entfernt und können nachts, wenn Sie auf Ihren Haaren liegen, Ihren Atemwegen keine Probleme mehr machen.

Insbesondere im Frühjahr wenn die Pollenbelastung besonders hoch ist, sollten Sie als Allergiker Ihre Haare täglich waschen.

4. Ein Luftreiniger hilft Allergikern beim Schlafen 

Denken Sie über die Anschaffung eines Luftreinigers nach. Er reinigt die Luft in Ihrem Schlafzimmer von Pollen und Gräsern und sorgt so dafür, dass Sie freier atmen können. Lassen Sie sich bei der Anschaffung eines entsprechenden Gerätes jedoch gut beraten. Nicht alle Luftreiniger sind gleichermassen für Allergiker geeignet.

5. Teppiche und Vorhänge aus dem Schlafzimmer entfernen 

Teppiche, Vorhänge und andere dekorative Gegenstände aus Stoff sind nicht nur exzellente Staubfänger, sondern leider auch gute Sammeloasen für Hausstaubmilben, Pollen und Co. Im Gegensatz zu einer Lampe, die Sie beim Putzen feucht abwischen können, sammelt sich im Stoff alles, was Ihnen nachts das Atmen schwerer macht.
Wenn Sie sehr empfindlich sind, sollten Sie sogar Gegenstände wie Stoff-Teddybären, Lampen mit Stoffbezügen und dergleichen aus dem Schlafzimmer verbannen.

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6. Ein Pollengitter hält das Schlafzimmer frei von Allergenen 

Es gibt im Handel spezielle Pollengitter, die, einmal am Fenster angebracht, den Raum von Allergenen frei halten. Da Pollen nachts nach unten sinken, gelangen sie durch geöffnete und gekippte Fenster in den Schlafraum. Viele Allergiker schlafen daher mit geschlossenen Fenstern, was gerade bei wärmeren Temperaturen auch nicht förderlich für einen guten Schlaf ist. Ein Pollengitter kann Abhilfe schaffen.

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7. Nasenspray und Antihistaminika

Sind die allergischen Beschwerden zu gross, können abschwellende Nasensprays oder Antihistaminika ratsam sein. Vor dem Schlafengehen angewendet, können sie für eine erholsamere Nachtruhe sorgen.
Auch wenn wir alle nicht unnötig zu Medikamenten greifen wollen, sollten uns unser Schlaf heilig sein. Denn schlafen wir schlecht, hat das nicht nur Auswirkungen auf unseren nächsten Tag und unsere Leistungsfähigkeit, sondern auf Dauer auch auf unsere Gesundheit.

Fazit

Achten Sie als Allergiker ganz besonders auf qualitativ hochwertige Matratzen und Schonbezüge. Es gibt eine gute Auswahl an Produkten, die speziell für Allergiker geeignet sind und Ihnen so Ihre Nachtruhe deutlich erleichtern. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten! 

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